Bachfestival Arnstadt

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Festivalprogramm 2014

Veranstaltung 

Titel:
Bach for Brass (Blechbläserensemble Ludwig Güttler)
Wann:
Freitag, 21.03.2014  Beginn: 19.30 Uhr
Wo:
Johann-Sebastian-Bach-Kirche - Arnstadt
Kategorie:
Konzerte

Beschreibung

PfeilKünstler:

Leitung: Ludwig Güttler (Trompete)

Sven Barnkoth, Volker Stegmann, Thomas Irmen, Roland Rudolph (alle Trompete), Erich Markwart (Waldhorn), Olaf Krumpfer (Alt- und Tenorposaune), Nicolas Naudot (Tenorposaune), Guido Ulfig (Tenor- und Bassposaune), Jörg Lehmann (Bassposaune), Jens-Peter Erbe (Tuba)

PfeilProgrammfolge:

Henry Purcell: Trumpet „Tune and Air“
Johann Sebastian Bach: Motette „Der Geist hilft unserer Schwachheit auf“
Tommaso Albinoni: Sonate C-Dur
Johann Sebastian Bach: Motette „Singet dem Herrn“

Pause

Johann Heinrich Schmelzer: Suite in C-Dur
Johann Sebastian Bach: Motette „Lobet den Herrn alle Heiden“
Johann Sebastian Bach: Sarabande mit Variation
Johann Sebastian Bach: Echo
Johann Sebastian Bach: Drei Sätze aus Englischer Suite Nr.3

Beispielvideo Blechbläserensemble Ludwig Güttler

PfeilProgrammdauer

ca. 90 Minuten

PfeilPreise:

39,50 € in der 1. Preiskategorie (34,50 € ermäßigt)
34,00 € in der 2. Preiskategorie (29,00 € ermäßigt)
28,50 € in der 3. Preiskategorie (23,50 € ermäßigt)

PfeilTickets buchen:

ticket artikel t-info ausverkauft 


Zu Ludwig Güttler:

Ludwig GüttlerLudwig Güttler zählt als Solist auf Trompete und Corno da caccia zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Durch seinen vielfältigen Wirkungskreis hat er zudem ein weltweites Renommé als Dirigent, Forscher, Veranstalter und Förderer erworben. Nach dem Studium in Leipzig folgte er als Solotrompeter dem Ruf des Händel-Festspiel-Orchesters nach Halle und von 1969-1980 an die Dresdner Philharmonie. Lehraufträge führten ihn an das Internationale Musikseminar Weimar und als Professor an die Dresdner Musikhochschule. Er leitet Opernproduktionen und Meisterkurse und ist regelmäßig Juror bei bedeutenden Wettbewerben. Als Solist und Dirigent begeistert Ludwig Güttler im In-und Ausland. Mehr als fünfzig hochgelobte Tonträger liegen vor, auf denen er als Kammermusiker, Solist und Dirigent tätig ist. Sein besonderes Interesse gilt seit den frühen achtziger Jahren der Wiederbelebung der sächsischen Hofmusik des 18.Jahrhunderts. Güttlers Forschungen ist es zu verdanken, daß die Konzertliteratur durch zahlreiche vergessene oder bisher unbekannte Werke dieser Epoche reicher wurde.

Güttler hat an der Neuentwicklung des Corno da caccia maßgeblich mitgewirkt. Er gründete 1976 das „Leipziger Bach-Collegium“, 1978 das „Blechbläserensemble Ludwig Güttler“ sowie 1985 das Kammerorchester „Virtuosi Saxoniae“, deren Leiter und Solist er ist. Er musiziert mit seinen Ensembles und in der Besetzung „Trompete-Orgel“ jährlich in ca. 110 Konzerten. Seit zwanzig Jahren spielen chorsinfonische Konzerte, die er leitet und Gastdirigate eine zunehmende Rolle. Für seine großartigen Leistungen wurde Ludwig Güttler mehrfach ausgezeichnet: 1983 erhielt er den Schallplattenpreis der Deutschen Phonoakademie Hamburg als „Entdeckung des Jahres“, 1989 den Musikpreis Frankfurt für außerordentliche Leistungen in seinem Fachgebiet sowie für das nationale und internationale Musikleben.

Als Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Wiederaufbaus der Dresdner Frauenkirche erhielt er 1997 den ersten Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung. 2000 wurde er für seine Verdienste um das Werk Johann Adolf Hasses mit dem „Claus Brendel Preis“ ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen: Champagne - Preis für Lebensfreude (2004), Deutscher Fundraising Preis (2006), Sächsischer Steuerzahlerpreis (2006), Mitteldeutscher Kommunikations-und Wirtschaftspreis „Heiße Kartoffel“ (2006), Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der BRD (2007), Officer of the Order of the British Empire (OBE) ehrenhalber (2007).

Zum Blechbläserensemble:

02b blechblaeserensembleDas Blechbläserensemble Ludwig Güttler Dresden wurde 1978 durch Ludwig Güttler ins Leben gerufen. Es vereinigt Solisten der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Dresdner Philharmonie, des Gewandhausorchesters Leipzig und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Konzertreisen führten das Ensemble durch Europa sowie nach Asien. CD-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren die Arbeit des Ensembles seit Jahren eindrucksvoll.

Gerühmt wird vor allem, wie es Ludwig Güttler gelingt, seine durch kammermusikalisches und solistisches Spiel erworbenen Erfahrungen auf die Blechbläserbesetzung zu übertragen und auch hier ein höchst lebendiges, flexibles und schattiertes Musizieren zu erreichen. Jedes der vom Ensemble dargebotenen Programme enthält eine Reihe bisher unbekannter oder selten gespielter Werke, die Ludwig Güttler ausgegraben oder für das Ensemble spielbar gemacht hat. Das Blechbläserensemble verwendet im allgemeinen das moderne Orchesterinstrumentarium deutscher Bauart. Die Konzerte des Blechbläserensembles Ludwig Güttler erfreuen sich außergewöhnlicher Beliebtheit, sie sprechen Hörer jeder Altersgruppe an. Das Blechbläserensemble wird zu offiziellen, höchst bedeutsamen Festakten als adäquater Musizierpartner häufig angefragt.

Veranstaltungsort

Johann-Sebastian-Bach-KircheKarte
Veranstaltungsort:
Johann-Sebastian-Bach-Kirche
Straße:
An der neuen Kirche
PLZ:
99310
Stadt:
Arnstadt

Beschreibung

Erstmals wird im Jahre 1333 die Bonifatiuskirche (Bachkirche) am Marktplatz erwähnt. Sie brannte bei dem großen Stadtbrand 1581 bis auf die Außenmauern nieder. Erst 1676 begann der Wiederaufbau der "Neuen Kirche" unter Verwendung von altem Mauerwerk und Steinen von der abgebrochenen Jakobskirche am Ried.

bachkirche Der Orgelbaumeister Johann Friedrich Wender erstellte 1703 eine Orgel für die Neue Kirche, die der 18-jährige Johann Sebastian Bach abgenommen und geprüft hat. Bach wurde im August 1703 an die Neue Kirche als Organist berufen und blieb bis 1707 in Arnstadt.


Die Wender-Orgel:

Im Jahr 2000 wurde die Wender-Orgel wieder dem Originalzustand angeglichen, nachdem sie in der Zeit von ca. 1850 bis 1938 mehrfache Umbauten erlebt hatte. Das wieder erstandene historische Instrument wird auch in vollem Umfang historisch bedient. Demnach wird in öffentlichen Konzerten selbst der erforderliche Spielwind für die Orgel auf mechanischem Weg, also ohne Orgelmotor erzeugt. Die Tonhöhe dieser Orgel hat sich an den historischen Pfeifen von 1703 mit 465 Hz an a‘ wiedergefunden. Ebenso ist die originale ungleichstufige Stimmungsart nach dem Erbauer Johann Friedrich Wender wieder rekonstruiert worden.

Die Steinmeyer-Orgel:

1913 wurde unter Einbeziehung der historischen Orgelteile von 1703, welche sich noch in der Kirche befanden, eine technisch neue Orgel durch die Fa. Steinmeyer aus Öttingen/ Bayern fertig gestellt. Dieses Instrument ist erhalten und steht – vollkommen restauriert und auf den Stand von 1913 zurückgeführt – auf der 1. Empore der Kirche. Es ist seiner Entstehungszeit nach eine spätromantische Orgel, welche sich besonders für die Darstellung der Orgelmusik der deutschen Romantik eignet.

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