Bachfestival Arnstadt

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Festivalprogramm 2014

Veranstaltung 

Titel:
Der Tag mit seinem Lichte (Singer Pur)
Wann:
Sonntag, 30.03.2014  Beginn: 17.00 Uhr
Wo:
Johann-Sebastian-Bach-Kirche - Arnstadt
Kategorie:
Konzerte

Beschreibung

PfeilKünstler:

Claudia Reinhard (Sopran), Klaus Wenk (Tenor), Markus Zapp (Tenor), Manuel Warwitz (Tenor), Reiner Schneider-Waterberg (Bariton), Marcus Schmidl (Bass)

PfeilProgrammfolge:

Thomas Stoltzer: Herr, neige Deine Ohren
Heinrich Schütz: Erbarm dich mein, o Herr Gott
Johann Sebastian Bach: Auf, auf, mein Herz mit Freuden
Johann Sebastian Bach: Der Tag ist hin
Heinrich Schütz: Ego dormio (et cor meum vigilat)
Heinrich Schütz: Ich will von Herzen danken Gott dem Herren
Johann Sebastian Bach: Komm, o Tod, Du Schlafes Bruder
Johann Sebastian Bach: Der Tag mit seinem Lichte
Johann Sebastian Bach: Ruhet wohl (aus: Johannes-Passion)
Heinrich Schütz: Herr Gott, mein Heiland, Nacht und Tag schrei ich zu dir
Heinrich Schütz: Ad Dominum cum tribularer
Johannes Wannenmacher: An Wasserflüssen Babylon
Johann Sebastian Bach: Dein Glanz all Finsternis verzehrt
Johann Sebastian Bach: Wenn wir in höchsten Nöten sein (aus: Kunst der Fuge)
Johann Sebastian Bach: Es ist genug
Heinrich Schütz: Also hat Gott die Welt geliebt


Beispielvideo Singer Pur


PfeilPogrammdauer:

ca. 70 Minuten (keine Pause)

PfeilPreise:

34,00 € in der 1. Preiskategorie (29,00 € ermäßigt)
28,50 € in der 2. Preiskategorie (23,50 € ermäßigt)
22,80 € in der 3. Preiskategorie (17,80 € ermäßigt)

PfeilTickets buchen:

 


Zu Singer Pur:
28a singer purNeben der künstlerischen Qualität sind vor allem die Lust am Experimentieren und die sich daraus ergebenden außergewöhnlichen
Programme die herausragenden Eigenschaften von Singer Pur. Das Repertoire reicht von der Musik des Mittelalters bis zu zeitgenössischen Werken, von geistlicher Musik bis zum Volkslied und Jazz. Viele der neuen Kompositionen und Bearbeitungen sind dem Ensemble gewidmet. Zusätzlich zu den Programmen à 6 gibt es solche, bei denen sich die Sänger mit Kollegen zusammentun: mit dem Klarinettisten Michael Riessler, der sich vor allem im Jazz einen Namen gemacht hat, der MusikFabrik Köln, mit der Singer Pur im Herbst 2006 erfolgreich die Uraufführung der „Vigilia" von Wolfgang Rihm realisiert hat, oder dem weltbekannten Hilliard Ensemble.

Heute ist das Ensemble - einige Mitglieder sind ehemalige Regensburger Domspatzen - das wohl bekannteste deutsche Vokalensemble. Schon früh haben die Sopranistin, die drei Tenöre, der Bariton und der Baß Preise und Auszeichnungen ersungen, die dann schon schnell zu ausgedehnten Konzerttourneen in alle Welt führten. Neben den Konzerten nimmt die Aufnahmetätigkeit breiten Raum ein: Rund 20 zum Teil preisgekrönte CDs hat Singer Pur bisher vorgelegt, die die ganze Bandbreite des Repertoires enthalten. Darunter sind so unterschiedliche Titel wie die Gesamtaufnahme der weltlichen Werke des Renaissance-Komponisten Jacobus Gallus, "Ahi vita" mit Kompositionen von Monteverdi, Gesualdo, Phinot und Striggio, kombiniert mit eigenen Kompositionen, Improvisationen und Collagen von Michael Riessler oder die 2007 in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen" mit einem ECHO ausgezeichnete „SOS - Save Our Songs" mit für Singer Pur neu arrangierten deutschen Volksliedern. Schon einmal, 2005, hatte das Ensemble diesen begehrten Schallplattenpreis in der Kategorie Vokalmusik gewonnen, mit einer Aufnahme von eigens für Singer Pur komponierten Werken von Wolfgang Rihm, Salvatore Sciarrino, Ivan Moody und Joanne Metcalf.

Im Jahr 2011 wurde das Tripel perfekt gemacht, denn Singer Pur erhielt für sein Programm mit dem Klarinettisten David Orlowsky "Jeremiah" seinen dritten ECHO Klassik. 2012 zum 20-jährigen Jubiläum, erschien mit "Singer Pur sings Sting" die erste reine Pop-CD des Ensembles. Seit 2007 engagiert sich Singer Pur auch in dem Jugendprojekt Rhapsody in School und gibt darüber hinaus auch immer wieder Workshops für Jugendchöre oder Nachwuchsensembles.

Veranstaltungsort

Johann-Sebastian-Bach-KircheKarte
Veranstaltungsort:
Johann-Sebastian-Bach-Kirche
Straße:
An der neuen Kirche
PLZ:
99310
Stadt:
Arnstadt

Beschreibung

Erstmals wird im Jahre 1333 die Bonifatiuskirche (Bachkirche) am Marktplatz erwähnt. Sie brannte bei dem großen Stadtbrand 1581 bis auf die Außenmauern nieder. Erst 1676 begann der Wiederaufbau der "Neuen Kirche" unter Verwendung von altem Mauerwerk und Steinen von der abgebrochenen Jakobskirche am Ried.

bachkirche Der Orgelbaumeister Johann Friedrich Wender erstellte 1703 eine Orgel für die Neue Kirche, die der 18-jährige Johann Sebastian Bach abgenommen und geprüft hat. Bach wurde im August 1703 an die Neue Kirche als Organist berufen und blieb bis 1707 in Arnstadt.


Die Wender-Orgel:

Im Jahr 2000 wurde die Wender-Orgel wieder dem Originalzustand angeglichen, nachdem sie in der Zeit von ca. 1850 bis 1938 mehrfache Umbauten erlebt hatte. Das wieder erstandene historische Instrument wird auch in vollem Umfang historisch bedient. Demnach wird in öffentlichen Konzerten selbst der erforderliche Spielwind für die Orgel auf mechanischem Weg, also ohne Orgelmotor erzeugt. Die Tonhöhe dieser Orgel hat sich an den historischen Pfeifen von 1703 mit 465 Hz an a‘ wiedergefunden. Ebenso ist die originale ungleichstufige Stimmungsart nach dem Erbauer Johann Friedrich Wender wieder rekonstruiert worden.

Die Steinmeyer-Orgel:

1913 wurde unter Einbeziehung der historischen Orgelteile von 1703, welche sich noch in der Kirche befanden, eine technisch neue Orgel durch die Fa. Steinmeyer aus Öttingen/ Bayern fertig gestellt. Dieses Instrument ist erhalten und steht – vollkommen restauriert und auf den Stand von 1913 zurückgeführt – auf der 1. Empore der Kirche. Es ist seiner Entstehungszeit nach eine spätromantische Orgel, welche sich besonders für die Darstellung der Orgelmusik der deutschen Romantik eignet.

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